Reinhard Wilhelm

Willkommen auf meiner Autorenhomepage!

Mein erster Roman „BOKA – Sein Schicksal ist Bestimmung“ ist seit dem 5. Oktober 2026 im Verzeichnis Lieferbarer Bücher (VLB) gelistet. Er kann also gekauft bzw. bestellt werden, online oder ganz traditionell in der Buchhandlung. Ich würde mich sehr freuen!

„BOKA – Sein Schicksal ist Bestimmung“ hat vor seiner Veröffentlichung einen langen Weg zurückgelegt: Die Idee zum Roman, also die intellektuelle Niederkunft hierfür, hatte ich 2016/2017, dann  aber das Projekt wieder verworfen und erst 2025 ernsthaft noch einmal begonnen, dieses Buch zu schreiben. Etwa zwölf Monate zogen ins Land, bis das Manuskript druckreif, die Idee fürs Cover umgesetzt und mit „Rediroma“ ein Verlag (www.rediroma-verlag.de) gefunden worden war, der ihn auf den Markt bringt. 

DER ROMAN BEGINNT ...

… etwas untypisch mit dem Anfang vom Ende: mit dem EPILOG I. Dem folgen atypisch der PROLOG samt REPORT, einer Zusammenfassung des für Bokas abenteuerliche Reise ursächlichen dramatischen Geschehens. Danach erst beginnt das bemerkenswerte Coming-of-Age des jungen Mannes. Nachfolgend ein paar Zeilen aus dem EPILOG: 

(...) Wir schreiben das Jahr 780 nach Torrs Landung. Boka ist inzwischen im neunzehnten Lebensjahr. Seine Rückkehr gestaltete sich etwas schwierig, da das Wandernde Volk sich nie länger als ein paar Monde an ein und demselben Ort aufhielt, aber im Vergleich zur Suche nach dem oder den Mördern seines Vaters und seiner eigenen Identität, seiner Bestimmung, war der Weg zurück in sein zweites, noch vorhandenes Zuhause dann doch relativ leicht zu finden. Er kannte ja die alten Pfade, auf denen sich dieses Volk im Zyklus der Jahreszeiten in den Tiefen der westlich gelegenen Urwälder nahezu unsichtbar bewegte.

Es war jene Jahreszeit, als die meisten Blätter schon von den Bäumen gefallen waren, in der Boka sein Versprechen erfüllte. Die Waldmenschen nannten diesen vorletzten Monat im Jahreslauf „Windmond“. Als Boka endlich aus dem vor Kurzem noch farbenprächtigen Wald auf eine jetzt aber schon mit Tausenden Blättern übersäte Lichtung ritt, sah er jenseits eines breiten Bachlaufs die ersten Jurten, aus denen heller Rauch aufstieg. Es war kalt. Bokas Atem war sichtbar, der nahende Winter nicht mehr fern. Noch ehe er den Bach erreicht hatte, schlugen drüben Hunde an, meldeten, dass sich ein Fremder der Siedlung näherte. Mit Speeren und Bögen bewaffnete, in dicke Fellmäntel gehüllte und unter Kapuzen verborgene Männer hatten ihn umringt; sie waren ihm schon einige Zeit gefolgt (...).

 


„BOKA – Sein Schicksal ist Bestimmung“, Rediroma-Verlag (ISBN: 978-3-69243-263-2); Taschenbuch, 346 Seiten, 15,95 Euro; das E-Book kostet 9,99 Euro.

Viel Spaß beim Lesen wünscht

Ihr Autor R. Wilhelm

 

 

 

 

Autor Reinhard Wilhelm

Über mich

Der Autor

Reinhard Wilhelm, Journalist und Autor, ist Jahrgang 1962. Er ist seit 1987 verheiratet. Zu seiner kleinen Familie gehört seit elf Jahren auch ein Entlebucher-Jack-Russell-Dackel-Mix. Jaggl heißt er. 

Der in Burghausen gebürtige Oberbayer lebt seit mehr als fünf Jahrzehnten in Niederbayern, davon 40 Jahre in der Stadt Passau und nun im Landkreis Passau. Fast vier Jahrzehnte arbeitete Wilhelm als Tageszeitungsredakteur – Schwerpunkte Sport und Lokales.

Ende September unterschrieb Wilhelm einen Autorenvertrag beim Rediroma-Verlag für den Roman „BOKA – Sein Schicksal ist Bestimmung“. Mit diesem Werk wagte er sich erstmals an einen Roman heran. Es dauerte eine Weile, bis Wilhelm sich von der möglichst schnell zu veröffentlichenden Nachricht oder der kurzen Lesegeschichte verabschiedete, um für sich das Schreiben ganz neu zu entdecken. Dass aus aus dem Abenteuer um den jungen Mann namens Boka gleich ein fantastischer Roman werden würde, sei anfangs nicht abzusehen gewesen, sagt der Autor. Er schrieb zunächst nur um des Schreibens willen und  nicht, um das Werk zu veröffentlichen.

Wo spielt der Roman, wie ist die zeitliche Einordnung?  Wilhelm: „Die Geschichte spielt lange vor unserer Zeit in einer fiktiven Welt, in der Themen wie Klima und Umwelt, Fortschritt und Technik, Wirtschaft und globaler Welthandel etc. noch gar nicht existent waren, da kannst du nicht viel falsch machen – oder doch? Diese Frage kann nur die Leserin oder der Leser beantworten.“

 

Neuigkeiten

Ich danke meinen meinen Schlaraffenbrüdern!

„In arte voluptas!" Wir Schlaraffen leben diesen Wahlspruch. Wir pflegen die Freundschaft, die Kunst und den Humor. Gäbe es diesen Bund nicht, gäbe es vermutlich dieses erste von mit verfasste Buch "BOKA - Sein Schicksal ist Bestimmung" nicht. Dieser Roman wäre ohne zwei ganz besondere Schlaraffen-Freunde nicht veröffentlicht worden.

Was bedeutet Freundschaft unter Schlaraffen? Sie ist als gewachsene Verbindung zwischen Gleichgesinnten zu verstehen, die vor allem auf Vertrauen, Respekt, Toleranz und auch über Jahre erworbener Zuneigung beruht. Sie verbindet über alle gesellschaftlichen Grenzen hinweg. Gegenseitiger Beistand ist in diesem seit 1859 bestehenden, weltweit verbreiteten Kulturverein selbstverständlich, wobei Geben und Nehmen stets frei von Eigennutz verstanden werden. Mein ausdrücklicher Dank gilt daher zuvorderst diesen beiden Freunden:

„Rt Distelfex der biblioviele Roman-Tiger“

Als Gelehrter der deutschen Sprache, promovierter Deutschdidaktiker und einer, der sich mit Romanliteratur wirklich auskennt, hat er „Boka“ nach nur einer einzigen, von mir ihm quasi im Vorbeigehen vorgetragenen Bitte aufmerksam gelesen und mir als durchaus kritischer Lektor beigestanden, um der Geschichte den letzten Schliff bis hin zur Druckreife zu geben. Eben genau dieser „Distelfex“ hatte mich, ohne es zu ahnen, dazu inspiriert, den Weg des Schriftstellers einzuschlagen, indem er mir eine Genesungskarte mit folgender Aufschrift zugesandt hatte: „If nothing goes right – go left!“

 

„Rt Gspassettl der G'wappelte“

Leider erlebte mein väterlicher, guter Freund die Veröffentlichung dieses Buches nicht mehr. Er starb im Juni 2026. Gerne erinnere ich mich: Als ich die ersten Kapitel des Romans geschrieben hatte, las ich ihm immer wieder mal aus dem Manuskript vor. Er war mein erster Kritiker, ein guter Zuhörer und ein blitzgescheiter Mensch – bis zuletzt. Sein Körper versagte ihm zwar den Dienst, sein Geist aber blieb wach. Und solange es ihm möglich war, diskutierten wir über die Welt, in der Boka seinen gefährlichen und bisweilen auch blutigen Weg des Erwachsenwerdens geht. Aus dem Pflegebett heraus fragte er mich zuletzt, wie es um „Boka“ stehe, und sagte zu mir: „Du musst das Buch machen!“

 

Stets verbunden und dankbar ist Euch Euer getreuer „Rt Red Akteur im Blätterwald“

 

Lulu

 

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E-Mail: wilhelm-rwi@t-online.de